Online-Texte: So machen Sie die Lektüre für die Leser angenehmer

9. November 2018

Tipps für professionelle Kommunikation

Wertvoller Content ist wichtig, damit die Leser sich für Ihre Online-Texte interessieren. Ebenso wichtig ist es, dass der Content nicht leserfreundlich aufbereitet ist. Denken Sie immer daran, dass das Lesen im Netz anstrengender ist und der Leser sich sehr schnell wegklicken kann. Lesen Sie unsere Tipps, wie Sie Ihre Texte ganz einfach leserfreundlich aufbereiten.

Strukturieren Sie Ihre Absätze

Absätze unterteilen den Text in Texthäppchen. Das macht es dem Leser leicht, ihn zu „konsumieren“ oder auch nur mal schnell zu scannen. Das heißt aber nicht, dass Sie für jeden Satz einen neuen Absatz planen. Unterteilen Sie Ihren Text in sinnvolle Absätze. Das gelingt Ihnen, wenn Sie mit jedem neuen Gedankengang einen neuen Absatz beginnen. So erleichtern Sie dem Leser das Verständnis.

Achten Sie auch darauf, dass kein Absatz mehr als 500 Zeichen umfasst.

Noch ein Tipp: Platzieren Sie das Wichtigste am Anfang. Eilige Leser brauchen nur in den Absatz hineinzulesen, um zu wissen, ob er für sie relevant ist.

Arbeiten Sie mit Zwischenüberschriften

Zwischenüberschriften gliedern den Text und dienen als Orientierungspunkte. Sie helfen also dem Leser,

  • wichtige Aspekte schnell zu erfassen,
  • Unwichtiges zu überspringen und
  • schnell den gesuchten Inhalt zu finden.

Damit das gelingt, müssen die Zwischenüberschriften aussagekräftig sein. Setzen Sie deshalb in den Zwischenüberschriften Schlüsselbegriffe.

Bieten Sie Listen an

Auflistungen kann der Leser schnell überfliegen. Ob Sie die Inhalte nur mit Bulletpoints kennzeichnen oder mit Ziffern nummerieren ist dabei zweitrangig. Wichtig ist, dass es nicht mehr als 7 Punkte sind.

Platzieren Sie Eyecatcher

Grafiken, Bilder oder Videos ziehen die Aufmerksamkeit der User auf sich. Achten Sie darauf, dass die Auflösung nicht zu groß ist. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Ladezeiten zu lang sind – ein Kriterium, das das Google-Ranking negativ beeinflusst. Nutzen Sie diese Aufmerksamkeit und ergänzen Sie das Bild um eine aussagekräftige Bildunterschrift (BU), auch mit Schlüsselbegriffen. Im Idealfall macht die BU neugierig und zieht ihn in den Text.

Wählen Sie eine leserfreundliche Schrift

In der digitalen Welt werden vorrangig serifenlose Schriften wie Arial genutzt. Denn Schriften mit Serifen, wie Times New Roman, sind am Bildschirm weniger gut zu lesen und passen zudem mit ihrer etwas altmodischen Anmutung nicht zu den „neuen Medien“.

Achten Sie auch auf

  • gute Kontraste zwischen Schriftfarbe und Hintergrund – ideal ist schwarze Schrift auf weißem Grund.
  • einen ausreichenden Durchschuss zwischen den Zeilen, sodass diese nicht ineinander fließen.
  • eine Zeilenlänge von nicht mehr als 70 Buchstaben, damit der Leser beim Zeilenwechsel nicht in die falsche Zeile gerät.

 

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