Krisenkommunikation: Veränderungen intern kommunizieren

19. März 2020

Interne Kommunikation in Krisenzeiten
Professionelle Kommunikation in Krisenzeiten

Corona zwingt jedes Unternehmen zur Veränderung. Ob die Anpassung an die neue Situation und damit die Überwindung der Krise gelingt, hängt auch von den Mitarbeitern ab. Sind sie bereit und flexibel, unterstützen Sie den Prozess?

Damit die Mitarbeiter die Veränderung mittragen, brauchen Sie eine professionelle Chance Communication. Was dazu gehört, lesen Sie in diesem Beitrag.

Bei Change Communication geht es darum, Veränderungsprozesse durch Kommunikation zu begleiten und damit erfolgreich zu gestalten. Im Vordergrund stehen dabei meistens nicht die harten Fakten, sondern vielmehr weiche Faktoren, wie beispielsweise Ängste im Zusammenhang mit der jeweiligen Veränderung.

Was aber braucht eine erfolgreiche Veränderungskommunikation? Wir haben Ihnen die 4 Bereiche zusammengefasst, auf die es ankommt.

Umgang mit Veränderungen

Es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten, wie wir auf Veränderungen reagieren: Wir freuen uns darüber, sind voller Tatendrang und begierig, die Veränderung umzusetzen. Meistens trifft dies nur auf Veränderungen zu, die wir selbst initiiert haben. Das passiert also im Unternehmenskontext leider eher weniger. Oft sind die Veränderungen erzwungen und setzen – vor allem in der Belegschaft – eher Ängste frei. Oft stehen sie daher der Veränderung kritisch bis ablehnend gegenüber.

Die Ängste lassen sich meistens an einigen Fragen festmachen, die die Mitarbeiter sich stellen: Was kommt da auf mich zu? Bin ich dieser Veränderung gewachsen? Was bedeutet das für mich? Wo liegen die Risiken? Kann ich das überhaupt? Was passiert mit mir?

Genau darauf zielt die Change Communication ab. Sie muss diese Ängste aufgreifen, Chancen und Risiken aufzeigen und Transparenz schaffen. Die Schwierigkeit liegt darin, dass im Grunde genommen einzelne, individuelle Ängste durch die Kommunikation in der Breite abgefangen werden müssen – jedenfalls zum großen Teil.

Für die verantwortlichen Kommunikatoren bedeutet dies, Feingefühl zu zeigen, um Angstherde auszumachen und den Ängsten zu begegnen.

Zielgruppengerechte Information

Im zweiten Schritt geht es um die Frage: Über welche Kanäle und mit welchen Inhalten erreiche ich die Mitarbeiter am besten? In Zeiten von Corona sind klassische Kommunikationswege wie die Mitarbeiterversammlung natürlich nur bedingt tauglich. Setzen Sie – je nach Größe des Unternehmens – auf Telefon, Skype, E-Mails oder den internen Newsletter.

Wichtig dabei: Wie in anderen Bereichen der Kommunikation auch, müssen die Kernaussagen über alle Medien hinweg gleich lauten. Vor allem bei Veränderungen ist das entscheidend.

Veränderungskommunikation braucht Dialog

Viel stärker als bei anderen Projekten ist Veränderungskommunikation prozessorientiert. Das erleben wir gerade. Mit dem Fortschreiten der Veränderung fallen Themen weg und neue kommen hinzu. Gleichgültig, für welche konkrete Maßnahme Sie sich entscheiden, ein Dialogelement sollte immer vorhanden sein. Das kann ein Forum im Intranet sein, eine regelmäßige Fragerunde mit der Geschäftsleitung oder eine neue Rubrik „Mitarbeiterfragen“ im Newsletter.

Wenn Sie im Dialog mit Ihren Mitarbeitern bleiben, erreichen Sie mehrere Dinge gleichzeitig:

  • Sie sehen, wie sich die Wahrnehmung der Mitarbeiter verändert,
  • ob es Ihnen gelungen ist, Ängste zu beseitigen und
  • wo Sie noch nacharbeiten können.

Innerhalb des Prozesses können Sie so besser Ihre Themen verändern. Vom Dialog profitiert Change Communication aber auch deshalb, weil die Mitarbeiter – wenn der erste Schock überwunden ist – mit guten Ideen kommen und eigene Vorschläge zur Verbesserung einbringen. Darauf können Sie nur zugreifen, wenn die Mitarbeiter auch die Chance haben, ihre Ideen zu platzieren.

Veränderung ist eine Frage der Kultur

Und schließlich – und das hat sich im letzten Punkt schon angedeutet – liegt eine wichtige Aufgabe der Change Communication darin, einen Beitrag zur Unternehmenskultur zu leisten. Konkret besteht die Aufgabe darin, ein kommunikatives Klima zu schaffen, indem Veränderungen durchaus auch als Chance begriffen werden statt ausschließlich Risiken aufzuzeigen. Zeigen Sie beispielsweise, dass Sie durch die Veränderung langfristig zukunftsfähig werden, Arbeitsplätze sichern können, Abläufe vereinfachen oder den Mitarbeitern neue Freiräume eröffnen können. Zeigen Sie daher Erfolge direkt. Das macht Mut. Stellen Sie Ideen von Mitarbeitern vor und zeigen Sie, wie sie umgesetzt wurden. Das stärkt die Identifikation und schafft Vertrauen.

Fazit

Veränderungen sind heute ein fester Bestandteil unseres Wirtschaftslebens. Mit einer internen Change Communication unterstützen Sie Ihr Unternehmen dabei, eine Kultur zu schaffen, die Veränderungsprozesse positiv wahrnimmt und Ängste und Befürchtungen von Mitarbeitern wie Führungskräften überzeugend begegnet. Die Folge: Die Mitarbeiter tragen die Veränderung mit, unterstützen sie womöglich sogar und sind nach wie vor hoch motiviert.

Sie wünschen sich Unterstützung bei der internen Kommunikation? Sprechen Sie mich an. Ich unterstütze Sie gerne, natürlich auch kurzfristig.


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