Pressefotos brauchen Bildunterschriften

25.04.2019

Durch ausdrucksstarke und ansprechende Fotos erhöhen Sie die Abdruckchancen Ihrer Pressemeldung. Schließlich wollen auch Zeitungen ihr Produkt ansprechend gestalten. Dazu tragen Fotos in jedem Fall bei. Damit die Chance auf Abdruck steigt, sollten die Fotos selbst nicht zu werblich sein. Ein deutlich zu sehendes Logo kann das Aus sein.

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Diese 5 Fehler bei Pressemeldungen müssen Sie unbedingt vermeiden

19.04.2019

Kürzlich erhielt ich eine Pressemeldung zur Prüfung und Korrektur. Obwohl der Verfasser ein erfahrener Marketing-Profi war, hatte er mehrere gravierende Fehler gemacht. Das hat mir deutlich gezeigt: Auch Profis und alte Hasen werden von Pressemeldungen vor besondere Herausforderungen gestellt und sind vor Fehlern nicht geschützt.

Damit Sie nicht in die Fehlerfalle tappen, stelle ich Ihnen die fünf Haupt-Fehler von Pressemeldungen vor:

Fehler 1: Umständliche Headline in ganzen Sätzen und ohne Fokussierung

Formulieren Sie als Überschrift keine vollständigen Sätze, sondern fokussieren Sie sich auf die ein oder zwei Schlüsselbegriffe Ihres Themas und machen Sie daraus eine knappe, knackige Headline.

So sollte es nicht sein: „Einsatzbereitschaft fördern lautet das Thema, mit dem der Sportverein in Hamburg den diesjährigen Fitness-Wettbewerb ausgerufen hat.“

Besser: „Einsatzbereitschaft fördern – Sportverein in Hamburg startet Fitness-Wettbewerb“

Fehler 2: Nicht mit dem aktuellen Aufhänger starten

Vor allem, wenn Unternehmen stolz auf eine Tradition sind, ist die Versuchung groß, an die vielen Erfolge anzuknüpfen und das Thema der aktuellen Pressemeldung in diese Tradition zu stellen. Das jedoch wäre fatal, denn für die Medien ist Aktualität ein zentraler Nachrichtenfaktor. Was neu ist, hat große Chancen die Hürde in die Berichterstattung zu nehmen.

So sollte es nicht sein: „Seit zehn Jahren beteiligen sich viele Schülerinnen und Schüler an den Fitness-Wettbewerben des Sportvereins.“

Besser: „Thema des diesjährigen Fitness-Wettbewerbs des Sportvereins ist das die gesunde Ernährung junger Menschen.“

Fehler 3: Beliebige Informationen in Zitate setzen

Pressemeldungen sind sachlich und objektiv. Das macht es Unternehmen schwer, eigene Positionen oder Wertungen zum Ausdruck zu bringen. Hilfestellung bieten Zitate. Zitate in Pressemeldungen dienen dazu, eine Meinung zum Ausdruck zu bringen, etwas zu bewerten oder eine Aussage zu pointieren. Vor allem, wenn Zitate kurz und knackig eine Meinung auf den Punkt bringen, werden sie gerne als Headline genutzt. So bekommt Ihre Meinung einen besonderen Stellenwert.

So sollte es nicht sein: „Egal, ob sich die Teilnehmer in der Schule, in den Familien oder im Verein mit dem Thema gesunde Ernährung beschäftigen – sie alle sind aufgefordert, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen“, erklärt A.B., Vorsitzender des Sportvereins.

Besser: „Jedes Engagement hat Chancen auf einen Gewinn“, ermuntert A.N., Vorsitzender des Sportvereins alle Jugendlichen zur Teilnahme am Wettbewerb.

Fehler 4: Unwichtiges vor Wichtigem nennen

In Pressemeldungen steht das Wichtigste am Anfang. Im Verlauf des Textes nimmt die Relevanz der Informationen immer weiter ab. Das heißt: Die Informationen, die am unwichtigsten sind, stehen ganz am Ende. Sollte die Pressemeldung also eins zu eins übernommen, aber gekürzt werden, würden nur Informationen entfallen, die ohnehin nicht so wichtig sind.

Denken Sie immer aus der Sicht der Leser. In unserem Fall bedeutet dies: Für die Interessenten ist es beispielsweise wichtiger zu erfahren, was sie einsenden sollen oder was sie gewinnen können als die Adresse zu erfahren, an die sie die Unterlagen senden sollten.

Fehler 5: Falsche Begrifflichkeiten

In Pressestellen und Marketingabteilungen geht es meist hoch her. Alles muss immer ganz schnell gehen. Die Gefahr ist jedoch, dass dann nicht so sauber formuliert wird. Beim Empfänger kommt das als Nachlässigkeit und Ausdruck geringerer Wertschätzung an. Denn offensichtlich hat sich der Verfasser nicht viel Mühe gemacht. Ein fatales Signal.

So sollte es nicht sein: Eine Pressemeldung schnell runterschreiben und verschicken.

Besser: Auch wenn Zeitdruck herrscht – lesen Sie sich die Pressemeldung sehr genau und kritisch durch, bevor Sie sie verschicken. Noch besser: Lassen Sie sie einen Dritten gegenlesen. Er findet Fehler, die einem selbst nicht auffallen. Das Ganze kostet vielleicht zehn, maximal 15 Minuten. Das ist gut investierte Zeit!

Das gehört in den Pressebereich auf Ihrer Website

27.03.2019

Richten Sie auf Ihrer Website gut sichtbar einen eigenen Menüpunkt „Presse“ ein. So erkennen Medienvertreter auf einen Blick, wo sie relevante Informationen finden. Liefern Sie diese aber bitte auch. Folgende Informationen sollten Sie auf Ihrer Presseseite veröffentlichen:

Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners. Idealerweise bieten Sie verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme an, das heißt E-Mail und Telefon, idealerweise eine Handynummer.

Daten und Fakten zum Unternehmen: Gründung, Leistungen/Produkte, Niederlassungen, Mitarbeiter, Auszeichnungen – also alle Fakten, die zur Einordnung Ihres Unternehmens in der Branche wichtig sind. Bereiten Sie die Daten tabellarisch auf und nutzen Sie wo möglich Infografiken oder Schaubilder.

Richten Sie eine Mediathek ein, in der Medienvertreter Fotos, Videos und das Logo Ihres Unternehmens finden können. Hinterlegen Sie alle relevanten Informationen dazu: Fotograf, Informationen zur abgebildeten Person, zum Produkt, Ort oder Anlass, der zu sehen ist. Weisen Sie darauf hin, dass diese Materialien für die redaktionelle Berichterstattung frei genutzt werden dürfen.

Pressemeldungen sollten Sie in umgekehrter chronologischer Reihenfolge veröffentlichen, also so, dass die jüngste Pressemeldung zuoberst steht. Veröffentlichen Sie diese so, dass Headline und Teaser zu lesen sind, damit man direkt erfassen kann, um was es in der Pressemeldung geht.

Positionspapiere und Stellungnahmen liefern meist prägnante Informationen zu Diskussionen und dienen Journalisten als Quelle – durchaus auch für pointierte Zitate.

Geschäftsberichte liefern einen guten Überblick über die Arbeit des Unternehmens.

Weisen Sie im Pressebereich auf Ihre Präsenzen in den sozialen Netzwerken hin. Journalisten, die sich auf Ihre Branche spezialisiert haben, können Ihnen dann – vor allem auf Twitter – folgen und sind dann immer über aktuell über Ihre Arbeit informiert.

FAQs sparen Zeit und generieren Traffic

10.02.2019

Richten Sie auf Ihrer Website eine eigene Rubrik mit FAQs ein. Das hat viele Vorteile: Auf der Seite finden Interessenten und Kunden Antworten auf ihre wichtigsten Fragen. Die Folge: Sie rufen nicht mehr im Unternehmen oder Call-Center an. Das spart Zeit und Geld. FAQs sind aber auch gut fürs Ranking. Denn: Sie sind konzentrierter Inhalt zu Ihrem Kerngeschäft. Das mögen die User. Und das mag Google.

Doch wie kommen Sie an die Infos, die für Ihre Kunden relevant sind?

Möglichkeit 1: Sprechen Sie mit dem Kundendienst, dem Empfang und allen Mitarbeitern, die direkten Kundenkontakt haben und lassen Sie sich oft gestellte Fragen nennen.

Möglichkeit 2: Bitten Sie alle Kollegen, die mit Kunden Kontakt haben, eingehende Fragen zu sammeln. So bekommen Sie in kurzer Zeit eine sicherlich recht stattliche Liste.

Möglichkeit 3: Setzen Sie sich ins Callcenter und hören mal einen Tag zu, mit welchen Anliegen die Kunden anrufen. Dadurch bekommen Sie ein gutes Gefühl für die Bedarfe der Kunden.

So sollten Sie die FAQs gestalten:

Konzentrieren Sie sich auf die häufigsten Fragen. Denn wenn die Liste mit den FAQs zu umfangreich wird, ist sie schnell unübersichtlich und folglich nicht mehr so nützlich.

Haben Sie tatsächlich eine umfangreiche FAQ-Liste, bilden Sie Themenblöcke.

Listen Sie alle Fragen auf.

Wer die Antwort lesen möchte, klickt auf die Frage.

Priorisieren Sie die Fragen: Die am häufigsten gestellten Fragen werden am Anfang der Liste platziert.

Fassen Sie sich bei den Antworten kurz. Ihre Kunden haben eine Frage – Sie geben die Antwort. Nicht mehr und nicht weniger. Marketing-Floskeln haben hier nichts zu suchen.

Schreiben Sie in einer klaren, einfachen Sprache, die von der Zielgruppe verstanden wird. Vermeiden Sie Fachbegriffe.

Unterstützen Sie, wenn erforderlich, die Erklärungen durch Schaubilder.

Lassen Sie die Antworten von den Usern bewerten. Das gibt Ihnen die Chance, diese gegebenenfalls zu optimieren.

Prüfen Sie Ihre FAQs regelmäßig auf Aktualität. Das betrifft die Fragen, aber auch die Antworten.

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12 Tipps für erfolgreiche Print-Mailings

17.01.2019

Mailings helfen Ihnen, neue Kunden, Mitglieder oder Spender zu gewinnen. Das gelingt aber nur, wenn sie professionell sind und die Zielgruppe direkt überzeugen. Mit unseren 12 Tipps gelingt Ihnen das:

Tipp 1: Legen Sie fest, welche Zielgruppe genau Sie mit welcher Zielsetzung erreichen wollen.

Tipp 2: Gestalten Sie den Briefumschlag so, dass er zu Ihrem Ziel und Ihrer Zielgruppe passt. Halten Sie ihn neutral oder knüpfen Sie direkt an die Frage oder das Thema an, das für Ihre Zielgruppe relevant ist.

Tipp 3: Der Briefbogen sollte dem Empfänger auf den ersten Blick Antwort geben auf die Frage: Wer schreibt mir hier? Das sollte nicht nur ein Unternehmen oder eine Einrichtung sein, sondern ein Mensch mit einem Namen und einer Funktion.

Tipp 4: Achten Sie auf korrekte Adresse und die richtige Ansprache. Jeder Mensch reagiert kritisch, wenn der eigene Name falsch geschrieben wird.

Tipp 5: Wählen Sie einen Betreff, der den Mehrwert für den Leser sofort deutlich macht. Als Händler von Matratzen können Sie beispielsweise angenehme Träume und erholsame Nächste versprechen.

Tipp 6: Gestalten Sie den Brief ansprechend – in angenehmer Schriftgröße, mit entsprechenden Zeilenabständen, Absätzen und ausreichend Weißraum.

Tipp 7: Ziehen Sie den Leser mit dem ersten Satz in den Bann. Steigen Sie dafür mit einer lebendigen Beschreibung ein oder beschreiben Sie anschaulich ein Problem, das auch der Leser kennt und zu lösen versucht.

Tipp 8: Zeigen Sie die Lösung, die Sie bieten – sei es die Matratze, die Sie verkaufen, oder die Hilfe, die Sie leisten.

Tipp 9: Schreiben Sie emotional und vermeiden Sie alle Floskeln, die nach Bürokratie und Behörde klingen.

Tipp 10: Fordern Sie den Empfänger zum Handeln auf.

Tipp 11: Beenden Sie das Schreiben mit einem persönlichen Gruß und einer richtigen Unterschrift.

Tipp 12: Setzen Sie unter den Brief ein PS. In diesem PS können Sie Ihre Lösung nochmals skizzieren und eine gewisse Dringlichkeit zum Handeln erzeugen. Das PS wird meist vor dem restlichen Brief gelesen und ist entsprechend wichtig für die Entscheidung des Empfängers.

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ProfilPASS in Einfacher Sprache

18.10.2018

Der ProfilPASS ist ein Instrument, um systematisch Kompetenzen zu ermitteln und ein ganz persönliches Kompetenzprofil zu erhalten. Neben dem ProfilPASS und dem ProfilPASS für junge Menschen gibt es jetzt auch einen ProfilPASS in Einfacher Sprache. Er soll Zugewanderten helfen, Erkenntnisse über ihre Kompetenzen und Potenziale und damit über mögliche zukünftige Betätigungen in Deutschland zu gewinnen. Weiterlesen…

Tue Gutes und sprich darüber

16.11.2017

Vor kurzem war ich bei einem Unternehmerinnentreffen. Die Veranstalterin berichtete, dass eine der anwesenden Geschäftsfrauen immer so beeindruckende soziale Projekte realisiere: Sie unterstützt die Weihnachtsfeier für Obdachlose und macht den Bewohnern des Seniorenheims vor Ort zu Weihnachten kleine Geschenke. In der Öffentlichkeit darüber sprechen wollte die Dame aber nicht. Ein Fehler, den nicht nur sie macht!

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So entlarven Sie schwarze PR-Schafe und finden eine seriöse PR-Agentur

14.09.2017

„Wir haben schlechte Erfahrungen mit PR-Agenturen gemacht. Daher arbeiten wir jetzt lieber nur mit eigenen Mitarbeitern.“ Diese Aussage habe ich schon ein paar Mal von Unternehmen gehört, denen ich meine Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angeboten habe. Ich habe mich immer gefragt, was da wohl schiefgelaufen sein mag. Seit dieser Woche weiß ich es, weil ich es bei einem Kunden selbst erlebt habe. Weiterlesen…

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